Unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB)
Allgemeine Geschäftsbedingungen:
für die Erbringung von Dienstleistungen von Institut Positiv Führen e.V. | Leibnizallee 16 | D-99425 Weimar (nachfolgend „Auftragnehmer“) gegenüber unseren Kunden (nachfolgend „Auftraggeber“)
1. Allgemeines:
1.1 Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) für die Erbringung von Dienstleistungen gelten für Verträge, die zwischen dem Auftraggeber und dem Auftragnehmer unter Einbeziehung dieser AGB geschlossen werden.
1.2 Der Auftragnehmer ist berechtigt, in eigenem Namen und auf eigene Rechnung die erforderlichen Leistungen an Subunternehmer zu vergeben, die ihrerseits ebenfalls Subunternehmer einsetzen dürfen. Der Auftragnehmer bleibt hierbei alleiniger Vertragspartner des Auftraggebers. Der Einsatz von Subunternehmern erfolgt nicht, wenn für den Auftragnehmer ersichtlich ist, dass deren Einsatz berechtigten Interessen des Auftraggebers zuwiderläuft.
1.3 Soweit neben diesen AGB weitere Vertragsdokumente oder andere Geschäftsbedingungen in Text- oder Schriftform Vertragsbestandteil geworden sind, gehen die Regelungen dieser weiteren Vertragsdokumente im Widerspruchsfalle den vorliegenden AGB vor.
1.4 Von diesen Geschäftsbedingungen abweichende AGB, die durch den Auftraggeber verwendet werden, erkennt Auftragnehmer – vorbehaltlich einer ausdrücklichen Zustimmung – nicht an.
2. Vertragsgegenstand, Dienstleistungen der Wissensvermittlung, Fort- und Weiterbildung:
2.1. Das Institut Positiv Führen e.V. führt als Auftragnehmer Veranstaltungen zur persönlichen und beruflichen Weiterbildung durch. Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle vom Institut Positiv Führen e.V. durchgeführten Veranstaltungen | Trainings | Seminare | Coachings | Workshops | Online-Trainings.
2.2 Der spezifische Leistungsumfang ist Gegenstand von Individualvereinbarungen zwischen Auftragnehmer und dem Auftraggeber.
2.3 Der Auftragnehmer erbringt die vertragsgemäßen Leistungen mit größtmöglicher Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit nach dem jeweils neuesten Stand, neuesten Regeln und Erkenntnissen.
2.4 Der Auftragnehmer ist zur Erbringung der vertragsgemäß geschuldeten Leistungen verpflichtet. Bei der Durchführung seiner Tätigkeit ist er jedoch etwaigen Weisungen im Hinblick auf die Art der Erbringung seiner Leistungen, den Ort der Leistungserbringung ebenso wie die Zeit der Leistungserbringung nicht unterworfen. Er wird jedoch bei der Einteilung der Tätigkeitstage und bei der Zeiteinteilung an diesen Tagen diese selbst in der Weise festlegen, dass eine optimale Effizienz bei seiner Tätigkeit und bei der Realisierung des Vertragsgegenstandes erzielt wird. Die Leistungserbringung durch den Auftragnehmer erfolgt lediglich in Abstimmung und in Koordination mit dem Auftraggeber.
3. Mitwirkungspflichten des Auftraggebers:
Es obliegt dem Auftraggeber, die von ihm zum Zwecke der Leistungserfüllung zur Verfügung zu stellenden Informationen, Daten und sonstigen Inhalte vollständig und korrekt mitzuteilen. Für Verzögerungen und Verspätungen bei der Leistungserbringung, die durch eine verspätete und notwendige Mit- bzw. Zuarbeit des Kunden entstehen, ist der Auftragnehmer gegenüber dem Kunden in keinerlei Hinsicht verantwortlich; die Vorschriften unter der Überschrift „Haftung/Freistellung“ bleiben hiervon unberührt.
4. Anmeldebedingungen, Buchung und Zahlung für unsere offenen Weiter- und Fortbildungsangebote:
4.1 Die Teilnahme an unseren offen ausgeschriebenen Weiterbildungen, Seminaren, Trainings und Veranstaltungen ist allen Interessierten möglich. Sollte in Ausnahmefällen die Teilnahme an bestimmte fachliche oder persönliche Voraussetzungen geknüpft sein, wird das bei der betreffenden Veranstaltung individuell und speziell geregelt.
4.2 Die Anmeldung zu einer unserer Veranstaltungen ist ein verbindliches Angebot auf Abschluss des Vertrages mit uns und verpflichtet zur Zahlung des vereinbarten Seminarpreises.
4.3 Nach der Anmeldung wird Ihnen zunächst eine automatische Zugangsbestätigung versandt. Im Nachgang wird, soweit Teilnehmerplätze verfügbar sind, eine Anmeldebestätigung mit der Rechnung an Sie versandt. Erst durch diese Anmeldebestätigung von uns kommt der Vertrag zustande.
4.4 Der Preis ist nach Erhalt der Rechnung, auch bei kurzfristigen Buchungen, sofort über die angegebenen Zahlungsoptionen, spätestens jedoch zwei Wochen vor dem jeweiligen Seminar auf unser Konto zu überweisen.
4.5 Der Vertrag enthält keine Mindestlaufzeit. Die Dauer richtet sich gemäß § 620 II BGB nach der Beschaffenheit bzw. dem Zweck der Leistung. Der Vertrag wird durch das Ende der jeweiligen Dienstleistung beendet (z.B. Ende des besuchten Seminars).
4.6 Wir behalten uns das Recht vor, die Teilnahmebestätigung einseitig zu widerrufen und das Seminar abzusagen, oder zu verlegen. In diesem Fall kann ein anderes Seminar besucht oder die Buchung storniert werden. Im letzteren Fall wird der gezahlte Preis erstattet. Weitere Ansprüche sind ausgeschlossen. Gleiches gilt für alle anderen unserer Leistungen.
4.7 Es besteht kein Rechtsanspruch auf die Leistung des gebuchten Seminars durch die auf unserer Website genannten Referenten. Die Vertretung des genannten Referenten durch einen anderen unserer Referenten aus gegebenem Anlass, etwa Krankheits- oder andere Verhinderungsgründe, bleibt vorbehalten. Gleiches gilt für alle anderen unserer Leistungen. Wir sichern bei allen Weiterbildungen zu, dass wir die Auswahl der Referenten nach transparenten Anforderungskriterien und mit größter fachlicher Sorgfalt treffen.
5. Begrenzte Teilnehmerzahl:
Bei den meisten Veranstaltungen ist die Gruppengröße begrenzt. Sie finden die max. Teilnehmerzahl in der jeweiligen Ausschreibung. Anmeldungen werden in der Reihenfolge des Eingangs berücksichtigt.
6. Stornierung der Teilnahme:
Sollten Sie gezwungen sein, Ihre Anmeldung zu stornieren, ist ein kostenfreier Rücktritt bis vier Wochen vor Veranstaltungsbeginn möglich. Danach werden 50% der Seminarkosten fällig. Bei Absage einen Tag vor bzw. am Veranstaltungstag bzw. bei Nichterscheinen werden die vollen Seminargebühren zur Zahlung fällig.
7. Absage des Seminars durch uns:
Sollte das Seminar aus zwingenden Gründen durch uns abgesagt werden, erstatten wir Ihnen bereits überwiesene Teilnahmegebühren zurück. Weitere Ansprüche an uns entstehen nicht. Sie werden über Änderungen spätestens zwei Wochen vor Seminarbeginn informiert. In Fällen höherer Gewalt (z.B. Erkrankung der Trainerin) behalten wir uns vor, baldmöglichst einen geeigneten Ersatztermin anzubieten.
8. Vergütung | Honorierung für Dienstleistungen, die individualisiert mit dem Auftraggeber vereinbart werden:
8.1 Die im Angebot ausgewiesenen Kosten enthalten Teilnehmergebühren, Seminarkosten, Moderations- und Trainingstechnik und die Bereitstellung von Handouts und Arbeitsunterlagen. Die Kosten für Tagungsgetränke und Tagungssnacks werden ausgewiesen, sofern nicht der Auftraggeber diese Kosten übernimmt, weil die Veranstaltung in seinen Räumen stattfindet.
8.2 Kosten für Unterbringung sind, soweit nicht anders angegeben, von den Teilnehmer*innen selbst zu tragen.
8.3 Kosten für die Anfahrt zu einer Veranstaltung sowie Kosten, die durch Schäden an Eigentum und Gesundheit bei Anfahrt/Rückfahrt sowie während der Veranstaltung entstehen, übernehmen wir keine Haftung.
8.4 Die Vergütung | Honorierung wird individualvertraglich vereinbart. Sie ist entsprechend der jeweiligen vertraglichen Vereinbarung vor oder nach der Erbringung der Dienstleistung zu entrichten.
8.5 Der Auftragnehmer stellt dem Auftraggeber über die Leistungen eine Rechnung per E-Mail (als PDF). Die Vergütung ist innerhalb von 10 Tagen nach Zugang der Rechnung zur Zahlung fällig.
9. Haftung / Freistellung:
9.1 Der Auftragnehmer haftet aus jedem Rechtsgrund uneingeschränkt bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit, bei vorsätzlicher oder fahrlässiger Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, aufgrund eines Garantieversprechens, soweit diesbezüglich nichts anderes geregelt ist oder aufgrund zwingender Haftung. Verletzt der Auftragnehmer fahrlässig eine wesentliche Vertragspflicht, ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt, sofern nicht gemäß vorstehendem Satz unbeschränkt gehaftet wird. Wesentliche Vertragspflichten sind Pflichten, die der Vertrag dem Auftragnehmer nach seinem Inhalt zur Erreichung des Vertragszwecks auferlegt, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf. Im Übrigen ist eine Haftung des Auftragnehmers ausgeschlossen. Vorstehende Haftungsregelungen gelten auch im Hinblick auf die Haftung des Auftragnehmers für seine Erfüllungsgehilfen und gesetzlichen Vertreter.
9.2 Der Auftraggeber stellt den Auftragnehmer von jeglichen Ansprüchen Dritter frei, die gegen den Auftragnehmer aufgrund von Verstößen des Kunden gegen diese Vertragsbedingungen oder gegen geltendes Recht geltend gemacht werden.
10. Vertragsdauer und Kündigung:
10.1 Die Vertragsdauer und die Fristen zur ordentlichen Kündigung vereinbaren die Parteien individuell.
10.2 Das Recht beider Parteien zur fristlosen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.
10.3 Der Auftragnehmer hat alle ihm überlassenen Unterlagen und sonstigen Inhalte nach Vertragsbeendigung unverzüglich an den Kunden zurückzugeben oder zu vernichten. Die Geltendmachung eines Zurückbehaltungsrechts daran ist ausgeschlossen. Elektronische Daten sind vollständig zu löschen. Ausgenommen davon sind Unterlagen und Daten, hinsichtlich derer eine längere gesetzliche Aufbewahrungspflicht besteht, jedoch nur bis zum Ende der jeweiligen Aufbewahrungsfrist. Der Auftragnehmer hat dem Unternehmen auf dessen Verlangen die Löschung schriftlich zu bestätigen.
11. Vertraulichkeit und Datenschutz:
11.1 Der Auftragnehmer wird alle ihm im Zusammenhang mit dem Auftrag zur Kenntnis gelangenden Vorgänge streng vertraulich behandeln. Der Auftragnehmer verpflichtet sich, die Geheimhaltungspflicht sämtlichen Angestellten und / oder Dritten, die Zugang zu den vertragsgegenständlichen Informationen haben, aufzuerlegen. Die Geheimhaltungspflicht gilt zeitlich unbegrenzt über die Dauer dieses Vertrages hinaus.
11.2 Der Auftragnehmer verpflichtet sich, bei der Durchführung des Auftrags sämtliche datenschutzrechtlichen Vorschriften – insbesondere die Vorschriften der Datenschutzgrundverordnung und des Bundesdatenschutzgesetzes – einzuhalten.
11.3 Wir legen großen Wert auf den Schutz Ihrer Daten. Lesen Sie hierzu bitte unsere Datenschutzerklärung.
12. Schlussbestimmungen:
12.1 Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des CISG.
12.2 Sollte eine Bestimmung dieser AGB unwirksam sein oder werden, so wird die Gültigkeit der AGB im Übrigen hiervon nicht berührt.
12.3 Der Auftraggeber wird den Auftragnehmer bei der Erbringung seiner vertragsgemäßen Leistungen durch angemessene Mitwirkungshandlungen, soweit erforderlich, fördern. Der Auftraggeber wird insbesondere dem Auftragnehmer die zur Erfüllung des Auftrags erforderlichen Informationen und Daten zur Verfügung stellen.
12.4 Sofern der Auftraggeber Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist oder keinen allgemeinen Gerichtsstand in Deutschland hat, vereinbaren die Parteien den Sitz des Auftragnehmers als Gerichtsstand für sämtliche Streitigkeiten aus diesem Vertragsverhältnis; ausschließliche Gerichtsstände bleiben hiervon unberührt.
12.5 Der Auftragnehmer ist berechtigt, diese AGB aus sachlich gerechtfertigten Gründen (z. B. Änderungen in der Rechtsprechung, Gesetzeslage, Marktgegebenheiten oder der Geschäfts- oder Unternehmensstrategie) und unter Einhaltung einer angemessenen Frist zu ändern. Bestandskunden werden hierüber spätestens zwei Wochen vor Inkrafttreten der Änderung per E-Mail benachrichtigt. Sofern der Bestandskunde nicht innerhalb der in der Änderungsmitteilung gesetzten Frist widerspricht, gilt seine Zustimmung zur Änderung als erteilt. Widerspricht er, treten die Änderungen nicht in Kraft; Auftragnehmer ist in diesem Fall berechtigt, den Vertrag zum Zeitpunkt des Inkrafttretens der Änderung außerordentlich zu kündigen. Die Benachrichtigung über die beabsichtigte Änderung dieser AGB wird auf die Frist und die Folgen des Widerspruchs oder seines Ausbleibens hinweisen.